Ruhezeiten

Es ist 23 Uhr und alle fünf Hunde schlafen: Elli liegt im Wohnzimmer völlig entspannt auf dem Rücken, Princesse hat sich in die Küche auf die kühlen Fliesen gelegt, Avril schnarcht aus der Sofaecke leise vor sich hin und die beiden Welpen hört man aus der Wurfkiste wie kleine Dampfloks schniefen. Ich finde das alles ungemein beruhigend und entspannend. Zuvor bekamen natürlich alle ihre mehr oder weniger ausgiebigen Streicheleinheiten – ganz nach Bedarf. Bolle wurde heute von meinem Mann durchgekrault und Hermine war mein „Schoßhund“.

Meist schlafen die Kleinen bis 5 Uhr durch, wenn ich Glück habe auch bis 6 Uhr. Aber manchmal werde ich mitten in der Nacht durch einen unangenehmen Geruch aus meinen Träumen gerissen, weil einer auf die Welpen-Toilette gegangen ist, die in der Wurfkiste steht. Naja, dann mache ich halt schnell alles wieder sauber. Morgens bringe ich Beide nach draußen und wünsche mir, es wäre Sommer. Nicht wegen der Temperatur sondern wegen der Helligkeit, weil es mir dann deutlich leichter fällt, so früh aufzustehen. Frühstück gibt es für die Kleinen gegen 7 Uhr und die Großen eine Stunde später – die schlafen nämlich auch gerne weiter bis es draußen hell ist. Nach dem Fressen wollen Hermine und Bolle erst mal ausgiebig toben, meist eine halbe Stunde lang, dann ist es plötzlich still und sie schlafen eng aneinander gekuschelt im Freien. Tagsüber sind sie vorwiegend draußen, was ihnen sichtlich Spaß macht, besonders wenn die Großen dabei sind. So wechseln sich Spiel und Schlaf ab, nur unterbrochen durch die Fütterungszeiten. Man muss sie draußen beaufsichtigen, weil sie auf die verrücktesten Ideen kommen. Nichts ist vor ihnen sicher und alles wird auf Fressbarkeit getestet. Das Leben ist ja so spannend!