Spielzeiten

Das Spielen ist ja bekanntermaßen ein wichtiger Grundstein für das Leben. Im Spiel wird die Welt erkundet, es werden die eigenen Fähigkeiten erprobt und das Selbstbewusstsein gestärkt. Das trifft auch auf Hundewelpen zu und ist bei ihnen herrlich anzusehen. Zum Beispiel wenn sie zusammen an einem Spielzeug zerren und der Sieger stolz damit wegläuft, oder wenn sie miteinander rangeln und sich auf dem Boden kugeln. Mama Princesse greift auch nur dann ein, wenn es zu agressiv wird. Im Übrigen spielt sie selbst auch ab und zu mit ihren Babys, indem sie sich ein Spielzeug nimmt und es schüttelt. Wenn die Kleinen neugierig herbei kommen, legt sie sich auf den Boden und lässt sie danach schnappen, um es sogleich wieder weg zu nehmen und erneut zu schütteln. Das geht so lange bis sie die Lust verliert und das Spielzeug den Kleinen überlässt.

Elli spielt manchmal Nachlaufen mit den Kleinen, wobei ich eingreife, wenn es zu toll wird. Die Babys kriegen nämlich wirklich Panik, wenn Elli sie immer wieder in den Nacken packt. Aber sie kann auch ganz sanft mit ihnen spielen und dann kommen sie gerne zu ihr. Selbst unsere alte Oma Avril hat manchmal Lust zu spielen und hüpft dabei ein wenig unbeholfen vor den Kleinen hin und her, die dann nicht so recht wissen, was das bedeutet.

Seit Samstag haben Hermine und Bolle nun auch den kleinen Vorgarten zum Toben und Entdecken, was ihnen ausgesprochen gut gefällt. Zu Anfang waren sie noch recht vorsichtig auf dem neuen Terrain aber schon nach einer Viertelstunde siegte die Freude am Erkunden. Stöckchen, Gräser, Blätter, Steine wurden genau untersucht und auf Essbarkeit getestet. Mehrmals musste ich kleine Steine aus den Schnäuzchen holen. Als später das Tor zum neuen Paradies mal geschlossen war, fand Hermine einen Weg, sich darunter durch zu quetschen. Jetzt lassen wir es lieber gleich offen.