Raus an die frische Luft!

Es war Zeit für einen Ortswechsel und das milde Wetter war ideal für mein Vorhaben. Also bereitete ich alles soweit vor, dass der Umzug nach draußen in das Welpengehege stattfinden konnte. Von nun an werden die Welpen tagsüber an der frischen Luft sein und zwar bei jedem Wetter – zumindest solange sie dort noch ein Dach über den Köpfen haben. Die überdachte Terrasse wird es allerdings nicht mehr lange geben, sondern stattdessen soll dort ein Wintergarten entstehen. Eigentlich sollten die Bauarbeiten schon fertig sein, aber wie das bei solchen Dingen oft ist, hat es aus verschiedenen Gründen Verzögerungen gegeben.

So können Hermine und Bolle also – wie alle Welpen vor ihnen – hinter dem Haus herumtollen, die kleine Wiese zum Spielen und als Toilette benutzen und ab der 6. Lebenswoche auch die große Wiese im oberen Teil des Gartens erkunden. Nachts werden sie wie bisher im Haus sein und ich werde weiterhin über sie wachen.

Als ich die Kleinen nach draußen brachte, empfand ich es als einen besonderen Moment, denn nun im Alter von vier Wochen sind sie schon ein ganzes Stück in ihrer Entwicklung fortgeschritten und eigenständiger geworden. Hermine protestierte lauthals gegen das neue Quartier und Bolle schaute sich neugierig um. Irgendwann fand Hermine ihren Protest wohl langweilig und erkundete das zwei Quadratmeter große Gehege und das neue Spielzeug. Für den Anfang reicht es jedenfalls, aber in ein paar Tagen wird die Tür offenstehen und sie können ihrem Forscherdrang weiter nachgeben. So geht es für die Kleinen Schritt für Schritt hinaus in die Welt.