Er läuft!

Bolle, unser Herzensbrecher, läuft nun schon recht gut. Die physiotherapeutischen Übungen und Massagen haben ihm sozusagen „Auftrieb“ gegeben. Nur ab und zu macht er mit den Hinterbeinen die Grätsche aber dann kämpft er sich ganz alleine wieder hoch. Natürlich wird er noch weiter gefördert, mein Mann und ich wechseln uns dabei ab und wir alle genießen es. Bolle mag besonders die Massage der Muskulatur und die „Tanzbär“- Übung, während er beim „Radfahren“ lauthals protestiert. Er mag es halt nicht, auf den Rücken gelegt zu werden.

Inzwischen wiegt er knapp drei Kilogramm und Hermine zweieinhalb. Das Ziel sind bei Wurfabnahme (mit acht Wochen) acht Kilogramm. Ich denke, die werden von Beiden locker erreicht, wobei der Rüde etwas mehr wiegen darf. Im Wachstum des Neufundländers sollte man nach der Devise „Weniger ist mehr“  füttern und damit ist das Gewicht gemeint. Besonders im ersten Lebensjahr darf ein Neufi nicht zu schwer sein, weil die noch knorpeligen Gelenke durch ein hohes Gewicht Schaden erleiden können, der nicht wieder gut zu machen ist. Regelmäßige Gewichtskontrolle und individuelle  Anpassung der Fütterung sind deshalb sehr wichtig. Aber darüber wird zu einem späteren Zeitpunkt noch zu reden sein.