Es bleibt spannend

Bei der zweiten Ultraschall-Untersuchung am 36. Tag erwarteten wir neue Erkenntnisse bezüglich der Welpenzahl und ein genaueres Bild der Winzlinge, wie z. B. den Herzschlag der Kleinen zu sehen, und waren dem entsprechend sehr gespannt. Princesse lag geduldig auf der Seite und ließ die Prozedur anstandslos über sich ergehen: das Rasieren des Bauches und das pfundweise Auftragen von Gleitmitteln. Es war für sie ja nicht das erste Mal.

Gut sichtbar tauchten dann sogleich wieder die beiden Fruchtblasen vom letzten Mal auf. Sie war en deutlich größer geworden in der einen Woche und die kleinen Babys darin waren auch besser zu sehen, aber leider doch noch zu winzig, um den Herzschlag zu erkennen. Nun bewegte sich das Ganze auch ziemlich stark, weil Princesse aufgrund der Wärme in dem Raum hecheln musste. Die Suche nach weiteren Frchtblasen war deshalb ebenfalls schwierig. In einem Moment meinte man etwas gesehen zu haben, das dann aber im nächsten Moment wieder verschwunden war. Die Tierärztin war sich auch nicht sicher, wie viele Föten es nun vielleicht noch sind außer den beiden, die sich freundlicherweise direkt hinter der Blase platziert haben. Selbst die beste Technik wird heute noch oft von der Natur überlistet. So dürfen wir annehmen, dass es mehr als nur die beiden sichtbaren Babys sind. Es bleibt auf jeden Fall spannend!

Indessen machen die Beiden ihrer Mutter jetzt schon zu schaffen, da sie auf ihre Blase drücken und Princesse seit ein paar Tagen des Nachts ganz dringend hinaus muss. Sie meldet sich dann immer indem sie gegen die Tür tritt bis wir von dem Gepolter wach werden. Dann lässt mein Mann – manchmal auch ich – sie hinaus in den Garten. Das ist schon mal eine gute Vorübung für die Zeit mit den Welpen.