Emma allein zu Hause

Nein, ganz alleine ist Emma natürlich nicht, aber ohne ihre Geschwister wirkt sie manchmal sehr verloren. Als ihre Schwester Fee am Samstag abgeholt wurde und die Besitzerin sie auf dem Arm zum Auto trug, lief Emma bis zum Tor hinterher und wäre sicher mit gefahren, hätte man sie gelassen. Mama Princesse, Elli und sogar Avril kümmern sich ganz rührend um sie. Elli versucht es mit toben aber da stimmen leider die Größenverhältnisse nicht so ganz, auch wenn sie in Spielaufforderungs-Position mit dem Vorderteil ganz runter geht und sich so klein wie möglich macht. Emma hat keine Angst vor dem wilden Monster und ist hart im Nehmen. Ich kann das manchmal gar nicht mit ansehen, besonders wenn Elli „die wilde Jagd“ spielt und Emma überrennt, die dabei über die Wiese gekugelt wird. Emma nimmt es gelassen, sie steht auf, schüttelt sich und nimmt nun ihrerseits die Verfolgung von Elli auf. Wird das Spiel zu wild und ich muss Elli bremsen, dann ist Avril meist schon zur Stelle, um mir die Aufgabe abzunehmen. Das wirkt immer.

Wir Zweibeiner sind fürs Schmusen zuständig, was Klein-Emma sehr genießt. Wenn man sie ruft, kommt sie sofort und wackelt begeistert mit dem Schwänzchen. Sie versucht bei jeder Gelegenheit ins Wohnzimmer zu gelangen. Sobald jemand dass Kindergitter öffnet, schlüpft sie hindurch. Natürlich darf sie das auch hin und wieder aber nur unter Aufsicht. Ich fürchte, ich gewöhne mich langsam schon zu sehr an das kleine braune Mädchen. Es ist schon nicht so leicht, den letzten Welpen abzugeben. Aber da gibt es eine ganz liebe Familie in Rheinberg, die schon sehnsüchtüchtig auf ihre  Emma wartet. . .