Kaputte Waschmaschine und Küchenrollen en gros

In den ersten vier Wochen der Welpenaufzucht ist meine Waschmaschine quasi in Dauerbetrieb. Mehrere der alten Betttücher und Bettbezüge (von Nachbarn und Freunden gespendet) und vor allem die flauschigen Anti-Dekubitus-Decken, auf denen die Welpen immer schön trocken liegen, müssen öfter gewechselt werden und ergeben drei Waschmaschinenfüllungen täglich. Es ist mir wichtig, dass die Wurfkiste immer pico bello aussieht und vor allem nicht stinkt. Meine Waschmaschine hat mich dabei all die Jahre nie im Stich gelassen – bis gestern. Gestern hat sie beschlossen, dass es reicht und sie weigert sich standhaft zu schleudern. . .  Zum Glück ist die Zeit der Wurfkiste und somit der großen Wäscheberge vorbei.

Stattdessen hat die Zeit der Küchenrollen begonnen. Ich weiß nicht genau, wie viele Rollen ich bei jedem Wurf verbrauche aber es sind gefühlte Hundert. Dazu kommen noch etliche Wischlappen, etwa zwei Dutzend. Wofür ich das alles brauche? Na für die 50 Häufchen und 150 Pipiseen, die so täglich weg zu putzen sind. Wer jetzt glaubt, dass ich übertreibe, der kann sich ja mal einen Tag lang mit Stift und Papier zu uns setzen und eine Strichliste führen. Leider komme ich selbst nicht dazu, weil ich ständig hinter den Welpen her putzen muss.

Aber auch das geht vorbei und die Kleinen werden – hoffentlich – lernen, ihr Geschäft im Gras zu machen. Dann reicht eine Schaufel zur Beseitigung der Hinterlassenschaften. Im übrigen ist Princesse auch sehr darauf bedacht, dass alles restlos beseitigt wird und in den ersten drei Wochen ist das auch okay, aber inzwischen finde ich es unappetitlich und bemühe mich deshalb, ihr zuvor zu kommen. An dieser Stelle muss ich doch mal meinen Mann dankend erwähnen, der mich bei dem „schmutzigen Geschäft“ so oft er kann unterstützt.