Neues aus der Wurfkiste

Das Wochenende war sehr ereignisreich mit viel Besuch, weshalb mir keine Zeit zum Schreiben blieb, und auch jetzt um Mitternacht bin ich hundemüde und werde mich deshalb kurz fassen.

Also, das Thema „einen Welpen behalten“ (wie unter „Süße Versuchung“ beschrieben) hat sich erledigt und war sowieso keine vernünftige Idee. Für das letzte freie Mädchen hat sich inzwischen eine so nette und Hunde-erfahrene Familie gefunden, wie ich es mir für die Kleine gewünscht habe.  So sind nun alle Welpen vergeben und ich kann wieder ruhig schlafen, weil mein Bauchgefühl mir sagt, dass alle sieben ein schönes Zuhause bekommen werden. Die zukünftigen Besitzer wohnen alle im Umkreis von etwa 100 km oder weniger von uns entfernt, so dass ich meinen G-Wurf sicher bei unseren Treffen oder auch mal zwischendurch wiedersehen werde.

Die Kleinen haben sich weiter prächtig entwickelt. Während die ersten Lebenstage nur aus Trinken und Schlafen bestanden, so sind sie inzwischen öfter mal wach und  nehmen Kontakt miteinander auf. Da wird geschubst und gedrängelt aber auch zärtlich geleckt und Nase an Nase gerieben. Einfach putzig! Sie laufen schon recht sicher auf ihren kleinen Beinchen und klettern übereinander und über Hindernisse. Nachdem der erste über das 20 cm hohe Brett am Eingang der Wurfkiste geklettert ist, mussten wir ein zweites Brett anbringen. So lieb sie auch sind, werden sie fast zu Piranhas wenn  Princesse zum Säugen in die Kiste kommt. Dann stürzt sich die wilde Bande auf die Milchbar, dass einem die arme Mama leid tun kann. Als ich ihr am Abend das Gesäuge mit Melkfett eingerieben habe, fand ich dabei einige Kratzer.

Also alles normal. Tschüs bis morgen!