Happy Birthday Anam Cara’s A-Wurf!

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Meine neun Aprilscherze feiern bei guter Gesundheit ihren 10. Geburtstag! Fünf von ihnen waren zu meiner großen Freude vor vier Tagen beim Jubiläumsfest dabei und zwar: Asterix, Avril, Amira, Akira und Abby (auf dem Foto von links nach rechts).

Fast wäre Adele auch gekommen, wenn ihre Zweibeiner nicht krank gewesen wären. Aaron ließ sich von seiner Familie entschuldigen, die schon etwas anderes vorhatte, und Annelise (genannt Cara) schickte Grüße aus Kanada, wohin sie mit ihrer Familie vor sieben Jahren ausgewandert ist. Von Amadeus habe ich aktuell nichts gehört aber vor einem halben Jahr ging es ihm gut und ich hoffe, es ist immer noch so. Ich wünsche allen, dass sie noch einige Geburtstage feiern können!

Der erste Wurf ist wohl für jeden Züchter etwas Besonderes und die Erinnerung an dieses Ereignis prägt sich tief ein. So weiß ich heute noch genau, dass es ein wunderschöner, sonniger Nachmittag war als am 1. April 2005 bei Désirée die Geburt los ging. Und ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt war ich mit meiner damals 14jährigen Tochter alleine im Haus. Eine Welpengeburt kannte ich bis dahin nur aus Büchern und von Berichten anderer Züchter. Daher war ich mir nicht sicher ob es in Ordnung war, dass die Hündin plötzlich sehr viel Fruchtwasser verloren hatte ohne dass ein Welpe geboren wurde. Mein Tierarzt konnte nicht kommen, da er gerade Sprechstunde hatte, aber er meinte, ich solle mit der Hündin zur Praxis kommen. Gesagt, getan – ich packte Désirée in unseren Bus, meine Tochter setzte sich auf die Rückbank, um die Hündin im Blick zu haben, und ich fuhr so schnell es ging zum Tierarzt. An einer roten Ampel kurz vor dem Ziel hörte ich meine Tochter aufgeregt rufen:“Da ist gerade ein Welpe geboren!“ Die letzten 500 Meter kamen mir schrecklich lang vor, und vor der Praxis hielt ich im absoluten Halteverbot. Meine Tochter lief in die Praxis und kam kurz darauf mit dem Tierarzt und mehreren Helferinnen zurück. Das Kleine wurde abgenabelt und ebenso wie die Mutter kurz untersucht. Zum Glück war alles in Ordnung und wir wurden wieder nach Hause geschickt mit dem Hinweis, dass das nächste Baby bestimmt bald folgen würde. Auf der Heimfahrt baten wir Désirée eindringlich, doch bitte zu warten bis wir zu Hause wären. Sie war so brav und brachte ihr Zweites ordnungsgemäß in der vorbereiteten Wurfkiste zur Welt. Kurz darauf kam mir eine gute Freundin zu Hilfe, die sich zumindest mit Schafgeburten auskannte. Die ganze Geburt dauerte dann noch bis zum nächsten Vormittag und am Ende hatte die erschöpfte Hündin elf Welpen zur Welt gebracht, von denen die letzten beiden leider Totgeburten waren. Die übrigen neun Welpen aber waren zähe kleine Biester, die sich prächtig entwickelt haben – wie man heute sieht.